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Wiener Festwochen

KULTURFORMAT lud zu Wiener Festwochen ins Theater Nestroyhof Hamakom ein

„Vorhang auf!“ hieß es für die Dauer der Wiener Festwochen, denn auch dieses Jahr hat das Festival ein sagenhaftes Programm präsentiert und so lud KULTURFORMAT Geschäftsführerin Daniela Grill im kleinen Rahmen zu der von den Wiener Festwochen initiierten Produktion „Die Maschine steht nicht still“ ein. Der Theaterabend begann mit einem Empfang, der von einer Werkeinführung begleitet wurde und im Anschluss mit der Vorführung des Stücks weiterging, welches an die Science-Fiction Kurzgeschichte „The Machine Stops“ von E.M. Foster angelehnt ist. 

Zum Werk: Die Burgtheater-Schauspielerin Caroline Peters versammelt mit Ledwald eine Gruppe von Medienkünstler:innen um sich und erarbeitet zusammen mit ihnen ein dystopisches Nicht-Solo für eine Darstellerin & the machine. In Überspitzung der Lockdown-Situation entsteht auf der Bühne ein zutiefst emotionaler Dialog mit dem Videobild. Doch das Zusammenleben mit künstlicher Intelligenz, mit einer Bedürfnis-Befriedigungs-Maschine, befriedigt nicht mehr. Die vielen Möglichkeiten des virtuellen Raums markieren deutlich die reale Abgeschiedenheit und physische Distanz. Eine Sehnsucht nach Nähe und Berührung, nach Kommunikation ohne dazwischengeschaltete Projektion nimmt überhand. Ein Abend von und mit einer großen Schauspielerin, der sich an der Gegenüberstellung von Mensch und Maschine, Natur und Technik abarbeitet – und die die symbiotische Verwobenheit der Gegensätze spürbar werden lässt. Wo? Nur im Theater.

Wir haben den gemeinsamen Abend im geschichtsträchtigen Theater Nestroyhof Hamakom sehr genossen und bedanken uns bei allen die dabei waren für den schönen Abend.

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